Frühlingskonzert 2026

Die Lange Nacht der Filmmusik

Das diesjährige Frühlingskonzert stand, wie zuletzt vor drei Jahren, ganz im Zeichen der Filmmusik. Den Auftakt machten drei Werke, die heute als archaische Vorlagen der modernen Filmmusik gelten. Mit Carl Orffs „O Fortuna“ aus der Carmina Burana, Richard Strauss’ „Also sprach Zarathustra“ und Gustav Holsts „Mars“ aus Die Planeten haben wir Kompositionen präsentiert, die den dramatischen Grundstein für alles, was folgen sollte, setzten. Als erste, speziell für Filme komponierte, Musik, spielten wir ein Medley aus der Filmmusik zu Charlie Chaplin. Ab diesem Zeitpunkt wurden unsere Klänge auch wieder durch passende Filmclips auf der Leinwand unterstützt.

Nach der Pause hieß es dann „Leinwand frei“ für die Moderne. In unserem Hans-Zimmer-Special tauchten wir tief in die Welt der Blockbuster ein und konnten dabei auch Parallelen zu unserer ersten Konzerthälfte ziehen: In der energiegeladenen Musik aus „Pirates of the Caribbean“ und „Gladiator“ konnte man so einige Stellen aus dem „Mars“ wiedererkennen. Zwischen diesen beiden epischen Stücken nahm uns unser Kapellmeister-Stellvertreter Matthias Kienberger in „The Pacific“ mit auf eine emotionale Reise durch den Pazifikkrieg. Besonders mystisch wurde es bei „Chevaliers de Sangreal“ aus dem Da Vinci Code, bevor wir mit der farbenfrohen und emotionalen Musik aus „The Lion King“ den krönenden Abschluss des offiziellen Programms feierten.

Bei der ausnahmsweise „Radetzky-Marsch“-freien Zugabe konnten wir alle der legendären Solostimme von René Eders Cuíca in „Soul Bossa Nova“ lauschen.

Wir danken unserem großartigen Publikum für diesen besonderen Abend und hoffen, dass Ihnen das Konzert genauso viel Spaß gemacht hat wie uns – auf dass wir auch nächstes Mal wieder vor ausverkauftem Saal spielen dürfen!